Bei uns gibt es nicht den Senior Chef, die Counter Frau oder die Back Office Angestellte, wie es häufig heisst. Wir sind ein Team, das gemeinsam mit Ihnen Ihre Ferienträume verwirklicht. Wir verkaufen Ihnen nicht nur Reisen, wir beraten und betreuen Sie vor und während der Reise, bis Sie wieder zufrieden zuhause sind. Das beginnt mit der Reisedestination, der Auswahl der Airlines, den Einreise- und Visumvorschriften, dem geeigneten Transportmittel vor Ort, der Unterkunft und der Reiseroute. Doch am liebsten teilen wir mit Ihnen unsere grosse Leidenschaft: das Reisen!
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Reisebüro Lichtensteig
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Update zur Treibstoffverfügbarkeit
Seit Längerem kursieren Berichte, wonach die Kerosinversorgung der Airlines in den kommenden Wochen zunehmend knapp werden könnte – insbesondere in Europa. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Sommerreisesaison sorgt dies für Unsicherheit hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf den Flugbetrieb. SWISS erklärte dazu auf Anfrage, dass während der Sommersaison derzeit nicht mit Engpässen bei der Kerosinversorgung gerechnet werde. Flugannullierungen aufgrund fehlender Treibstoffverfügbarkeit seien aktuell nicht vorgesehen.
Nach Angaben der Airline würden gegenwärtig keine Einschränkungen bei der Versorgung mit Kerosin an den Hubs Zürich und Genf erwartet. Gleichzeitig sei die Entwicklung dynamisch und volatil. SWISS beobachte die Situation deshalb laufend und analysiere verschiedene Szenarien, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Ziel sei es, mögliche Engpässe rechtzeitig zu erkennen und geeignete Massnahmen einzuleiten, damit die Auswirkungen auf den Flugbetrieb möglichst geringgehalten werden könnten.
SWISS und die Lufthansa Group verfügten über ein diversifiziertes Portfolio an Lieferverträgen mit mehreren Lieferanten sowie unterschiedlichen Lieferketten an wichtigen Flughäfen. Damit sollten Abhängigkeiten reduziert und die Versorgungssicherheit gestärkt werden. Im DACH-Raum nutze die Lufthansa Group zusätzlich eigene Versorgungsstrukturen, um flexibler auf den Lieferantenmarkt zugreifen zu können.
Darüber hinaus bereite SWISS verschiedene Vorsorgemassnahmen vor, um bei veränderten Rahmenbedingungen rasch und situationsgerecht reagieren zu können. Dazu gehörten unter anderem der Ausbau von Kerosinreserven an den Hub-Flughäfen sowie die Vorbereitung technischer Tankstopps auf ausgewählten Langstrecken, insbesondere nach Asien und Afrika.
«Wir verfolgen die Entwicklungen sehr genau. Auch wenn sich nicht jedes Szenario vorhersagen lässt, sind wir gut vorbereitet und schaffen die Voraussetzungen, um den Flugbetrieb auch bei veränderten Rahmenbedingungen stabil und zuverlässig aufrechterhalten zu können», so die Airline gegenüber dem SRV.
Die Europäische Kommission hat kürzlich ihre Leitlinien zur Anwendung bestimmter EU-Vorschriften im Zusammenhang mit der aktuell angespannten Versorgungslage bei Flugtreibstoff aus dem Nahen Osten veröffentlicht. Die Hinweise betreffen insbesondere Regelungen für Fluggesellschaften, Flughäfen sowie die Reise- und Tourismusbranche. Die Leitlinien präzisieren bestehende EU-Bestimmungen unter anderem zu Treibstoffmitnahmeverpflichtungen, Treibstoffzuschlägen, Flughafen-Slots, öffentlichen Dienstleistungsverpflichtungen sowie den Rechten von Flugpassagieren.
Konkret präzisieren die Leitlinien bestehende EU-Regeln zu Tankverpflichtungen, Treibstoffzuschlägen, Flughafen-Slots, Public Service Obligations sowie Fluggastrechten:
Passagiere behalten bei Flugannullierungen grundsätzlich ihre Rechte auf Rückerstattung, Umbuchung oder Rückbeförderung sowie Betreuungsleistungen am Flughafen. Entschädigungen bleiben ebenfalls geschuldet, sofern die Airline nicht nachweisen kann, dass aussergewöhnliche Umstände – etwa ein lokaler Treibstoffmangel – vorlagen. Hohe Kerosinpreise allein gelten ausdrücklich nicht als aussergewöhnlicher Umstand.
Die EU-Luftverkehrsverordnung verpflichtet Airlines weiterhin zu vollständiger Preistransparenz. Nachträgliche Treibstoffzuschläge auf Flugtickets sind deshalb grundsätzlich nicht zulässig. Bei Pauschalreisen können Preisanpassungen jedoch unter bestimmten Voraussetzungen und bei entsprechender vertraglicher Grundlage weiterhin möglich sein (mehr Infos unter dem Guidance-Paper-Link, Seite 6).
Zur Sicherstellung des Flugbetriebs können Fluggesellschaften unter bestimmten Bedingungen von der sogenannten 90%-Tankregel im Rahmen von ReFuelEU Aviation ausgenommen werden. Dies betrifft Fälle, in denen Sicherheitsvorschriften zusätzliche Treibstoffmitnahmen erforderlich machen.
Auch bei Flughafen-Slots sind Erleichterungen vorgesehen: Können Slots aufgrund von Treibstoffengpässen nicht genutzt werden, drohen Airlines bei einer gerechtfertigten Nichtnutzung keine Sanktionen.
Zudem hat die Kommission einen temporären Beihilferahmen beschlossen, um alternative Verkehrsträger wie Bahn-, Bus-, Binnen- und Seeverkehr zu unterstützen, die ebenfalls unter steigenden Energiepreisen leiden.
Insgesamt deutet die Mitteilung darauf hin, dass die EU kurzfristig nicht von einer vollständigen Entspannung der Situation ausgeht. Gleichzeitig gewinnen Resilienz, Krisenvorsorge und alternative Mobilitätsformen weiter an Bedeutung.
(Source TI)
26.05.2026
Ferien 2026: Sicherheit wird zum Schlüsselfaktor
Die Reiselust der Schweizerinnen und Schweizer bleibt 2026 ungebrochen. Laut dem aktuellen Ferienbarometer von Generali-Tochter Europ Assistance bezeichnen sich 81% weiterhin als reisebegeistert, rund 8 von 10 planen auch konkret Ferien.
Gleichzeitig verändert sich das Entscheidungsverhalten: Sicherheit und Kosten stehen stärker im Fokus als noch in den Vorjahren. 29% der Befragten nennen Sicherheitsaspekte als zentrales Kriterium bei der Wahl des Reiseziels. Gründe dafür sind insbesondere geopolitische Spannungen und bewaffnete Konflikte weltweit.
Diese Entwicklung zeigt sich auch bei der Destinationenwahl. Während klassische Mittelmeerziele weiterhin dominieren, werden politisch instabile Regionen gezielt gemieden. Besonders gefragt bleiben Italien (23%), Frankreich (14%) und Spanien (12%). Gleichzeitig plant fast ein Fünftel der Schweizerinnen und Schweizer Ferien im Inland.
Höhere Ferienkosten werden erwartet
Auch finanziell hebt sich die Schweiz im europäischen Vergleich ab. Mit einem durchschnittlichen Ferienbudget von CHF 2851 geben Schweizer Reisende deutlich mehr aus als der europäische Durchschnitt, der bei CHF 1921 liegt.
Auch wenn das durchschnittliche Reisebudget im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist – 2025 lag es bei CHF 2895 – rechnen 40% der Befragten mit leicht bis wesentlich höheren Ausgaben. Finanzielle Gründe sind ausserdem der Hauptfaktor dafür, die Sommerferien auszulassen. Laut Europ Assistance rangieren Inflation und hohe Preise mit 69% klar vor Sicherheitsbedenken (65%).
KI im Trend – auch als Reiseleiter?
Technologisch gewinnt die Ferienplanung ebenfalls an Dynamik. 28% der Schweizerinnen und Schweizer nutzen inzwischen künstliche Intelligenz zur Reisevorbereitung, was ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist.
Dabei dient KI vor allem als Recherche- und Inspirationsinstrument, während die vollständige Automatisierung der Buchung weiterhin eine untergeordnete Rolle spielt. Nur 6% würden ihre gesamte Reise von KI buchen lassen, weitere 28% würden sich darauf einlassen, wenn sie vorab alles selbst prüfen und freigeben könnten.
Grünes Bewusstsein, andere Prioritäten
Obwohl Nachhaltigkeit als Thema immer noch relevant ist, sind am Ende Sicherheits- und Risikofragen sowie Kostenüberlegungen deutlich häufiger entscheidend.
Unter den Themen, die die Reiselust der Schweizerinnen und Schweizer einschränken, rangiert der ökologische Impact des Reisens mit 37% weit hinter Inflation (69%) sowie Kriegen und bewaffneten Konflikten (65%).
Ist man unterwegs, stehen ebenfalls andere Themen im Vordergrund. Der eigene CO2-Fussabdruck beschäftigt rund ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer, liegt damit jedoch klar hinter einer Vielzahl an Sorgen im Hinblick auf Sicherheits-, Gesundheits- oder Wetterrisiken.
Bei der Wahl der Verkehrsmittel setzen die Schweizer Reisenden zum grössten Teil auf das Flugzeug (56%) und das eigene Auto (39%), wobei auch über ein Fünftel (22%) die Bahn nutzt.
Reisen ja, Risiko nein
Parallel dazu steigt das Bedürfnis nach Absicherung: 68% der Schweizerinnen und Schweizer schliessen eine Reiseversicherung ab, um sich gegen Risiken wie Krankheit, Unfälle oder Gepäckverlust zu schützen, so Europ Assistance.
Insgesamt zeigt das Ferienbarometer 2026 ein klares Bild: Die Reiselust bleibt hoch, doch die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Sicherheitsüberlegungen, steigende Kosten und ein wachsendes Bedürfnis nach Absicherung prägen die Ferienplanung stärker denn je.
(Source TI)