Bei uns gibt es nicht den Senior Chef, die Counter Frau oder die Back Office Angestellte, wie es häufig heisst. Wir sind ein Team, das gemeinsam mit Ihnen Ihre Ferienträume verwirklicht. Wir verkaufen Ihnen nicht nur Reisen, wir beraten und betreuen Sie vor und während der Reise, bis Sie wieder zufrieden zuhause sind. Das beginnt mit der Reisedestination, der Auswahl der Airlines, den Einreise- und Visumvorschriften, dem geeigneten Transportmittel vor Ort, der Unterkunft und der Reiseroute. Doch am liebsten teilen wir mit Ihnen unsere grosse Leidenschaft: das Reisen!
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Reisebüro Lichtensteig
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Der Zürcher Kantonsrat hat die Flughafen-Nachtruhe-Initiative mit 171 zu 5 Stimmen deutlich abgelehnt. Damit folgt das Parlament der Empfehlung der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU), die die Initiative einstimmig zur Ablehnung empfohlen hatte.
Gleichzeitig sprach sich der Kantonsrat für den von der Kommission ausgearbeiteten Gegenvorschlag aus.
Die Initiative war am 15. April 2024 eingereicht worden und verlangte eine weitere Einschränkung der Betriebszeiten am Flughafen Zürich. Aus Sicht der Flughafen Zürich AG hätte dies erhebliche Auswirkungen auf den Drehkreuzbetrieb und die internationale Erreichbarkeit der Schweiz.
Der Flughafenbetreiber begrüsst den Entscheid des Kantonsrats ausdrücklich. Mit dem klaren Nein zur Initiative unterstreiche das Parlament die Bedeutung des Flughafens Zürich für die interkontinentale Anbindung des Landes. Zudem anerkenne der Kantonsrat, dass die Betriebszeiten des Flughafens bereits abschliessend im Bundesrecht geregelt seien.
«Das überaus deutliche Nein des Kantonsrats zeigt eindrücklich, dass der Kantonsrat den Drehkreuzbetrieb und die interkontinentale Anbindung der Schweiz nicht schwächen will», sagt Flughafen-Zürich-CEO Lukas Brosi. Der Flughafen Zürich verfüge bereits heute über die kürzesten Betriebszeiten (von 6.00 Uhr bis 23.30 Uhr) und die geringste Kapazität aller Lufthansa-Drehkreuze. Weitere Einschränkungen würden der Erreichbarkeit der Schweiz schaden.
Kritisch beurteilt die Flughafen Zürich AG hingegen den vom Parlament angenommenen Gegenvorschlag. Dieser führe nach Ansicht des Unternehmens zu zusätzlichem administrativem Aufwand, ohne die Verspätungssituation zu verbessern. Sollte der Gegenvorschlag in Kraft treten, werde der Flughafen die darin vorgesehene Informationspflicht erfüllen und Ausnahmen von der bundesrechtlichen Nachtflugordnung künftig auch den kantonalen Behörden rapportieren.
(Source TI)
19.06.2026
Ferien 2026: Sicherheit wird zum Schlüsselfaktor
Die Reiselust der Schweizerinnen und Schweizer bleibt 2026 ungebrochen. Laut dem aktuellen Ferienbarometer von Generali-Tochter Europ Assistance bezeichnen sich 81% weiterhin als reisebegeistert, rund 8 von 10 planen auch konkret Ferien.
Gleichzeitig verändert sich das Entscheidungsverhalten: Sicherheit und Kosten stehen stärker im Fokus als noch in den Vorjahren. 29% der Befragten nennen Sicherheitsaspekte als zentrales Kriterium bei der Wahl des Reiseziels. Gründe dafür sind insbesondere geopolitische Spannungen und bewaffnete Konflikte weltweit.
Diese Entwicklung zeigt sich auch bei der Destinationenwahl. Während klassische Mittelmeerziele weiterhin dominieren, werden politisch instabile Regionen gezielt gemieden. Besonders gefragt bleiben Italien (23%), Frankreich (14%) und Spanien (12%). Gleichzeitig plant fast ein Fünftel der Schweizerinnen und Schweizer Ferien im Inland.
Höhere Ferienkosten werden erwartet
Auch finanziell hebt sich die Schweiz im europäischen Vergleich ab. Mit einem durchschnittlichen Ferienbudget von CHF 2851 geben Schweizer Reisende deutlich mehr aus als der europäische Durchschnitt, der bei CHF 1921 liegt.
Auch wenn das durchschnittliche Reisebudget im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist – 2025 lag es bei CHF 2895 – rechnen 40% der Befragten mit leicht bis wesentlich höheren Ausgaben. Finanzielle Gründe sind ausserdem der Hauptfaktor dafür, die Sommerferien auszulassen. Laut Europ Assistance rangieren Inflation und hohe Preise mit 69% klar vor Sicherheitsbedenken (65%).
KI im Trend – auch als Reiseleiter?
Technologisch gewinnt die Ferienplanung ebenfalls an Dynamik. 28% der Schweizerinnen und Schweizer nutzen inzwischen künstliche Intelligenz zur Reisevorbereitung, was ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist.
Dabei dient KI vor allem als Recherche- und Inspirationsinstrument, während die vollständige Automatisierung der Buchung weiterhin eine untergeordnete Rolle spielt. Nur 6% würden ihre gesamte Reise von KI buchen lassen, weitere 28% würden sich darauf einlassen, wenn sie vorab alles selbst prüfen und freigeben könnten.
Grünes Bewusstsein, andere Prioritäten
Obwohl Nachhaltigkeit als Thema immer noch relevant ist, sind am Ende Sicherheits- und Risikofragen sowie Kostenüberlegungen deutlich häufiger entscheidend.
Unter den Themen, die die Reiselust der Schweizerinnen und Schweizer einschränken, rangiert der ökologische Impact des Reisens mit 37% weit hinter Inflation (69%) sowie Kriegen und bewaffneten Konflikten (65%).
Ist man unterwegs, stehen ebenfalls andere Themen im Vordergrund. Der eigene CO2-Fussabdruck beschäftigt rund ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer, liegt damit jedoch klar hinter einer Vielzahl an Sorgen im Hinblick auf Sicherheits-, Gesundheits- oder Wetterrisiken.
Bei der Wahl der Verkehrsmittel setzen die Schweizer Reisenden zum grössten Teil auf das Flugzeug (56%) und das eigene Auto (39%), wobei auch über ein Fünftel (22%) die Bahn nutzt.
Reisen ja, Risiko nein
Parallel dazu steigt das Bedürfnis nach Absicherung: 68% der Schweizerinnen und Schweizer schliessen eine Reiseversicherung ab, um sich gegen Risiken wie Krankheit, Unfälle oder Gepäckverlust zu schützen, so Europ Assistance.
Insgesamt zeigt das Ferienbarometer 2026 ein klares Bild: Die Reiselust bleibt hoch, doch die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Sicherheitsüberlegungen, steigende Kosten und ein wachsendes Bedürfnis nach Absicherung prägen die Ferienplanung stärker denn je.
(Source TI)